Mein Interesse an der Imkerei wurde bereits 2012 geweckt. Doch es dauerte bis 2017, bis mein Mann und ich eine Infoveranstaltung für Probeimker besuchten. Von da an nutzte ich jede Fortbildungsmöglichkeit und konnte mein Wissen stetig erweitern. Heute, im März 2025, bin ich Kreisvorsitzende vom Kreisverband Oberallgäu.
Dank meiner Schreinerlehre war es mir ein Leichtes, zwei Freistände für unsere Bienenvölker zu bauen. Mein Mann und ich teilen uns die Arbeit optimal auf: Während er sich darum kümmert die Rähmchen zu reinigen und das Wachs auszuschmelzen, bin ich für die Wachsverarbeitung und das Abfüllen des Honigs zuständig.
Meine liebste Imkertätigkeit? Die Völker zu beobachten und das Leben darin zu bestaunen. Ein besonderer Erfolg war für mich das erste Jahr meiner Königinnenzucht – sie gelang auf Anhieb! Doch wie jeder Imker habe auch ich Rückschläge erlebt: 2023 auf 2024 verlor ich alle meine Völker. Ein schwerer Moment, aber kein Grund aufzugeben.
Mein Wunsch für die Zukunft der Imkerei ist ein besserer Zusammenhalt bei der Bekämpfung von Schädlingen. Gerade in diesem Bereich müssen Imker noch enger zusammenarbeiten.
Mein Tipp für Probeimker: Stellt Fragen! Die Theorie zu lernen, bevor man in die Praxis startet, ist ein großer Vorteil. Auch die kleine Gruppengröße (maximal vier Personen) in der Ausbildung macht den Einstieg leichter.
Die wichtigsten Eigenschaften eines Imkers sind Geduld, Neugier und Durchhaltevermögen. Ich sehe meine Zukunft in der Königinnenzucht und möchte meine Völkerzahl weiter ausbauen.
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